{"id":1089,"date":"2010-12-30T13:50:50","date_gmt":"2010-12-30T13:50:50","guid":{"rendered":"http:\/\/visionblue.wordpress.com\/?p=1089"},"modified":"2018-12-25T13:53:36","modified_gmt":"2018-12-25T13:53:36","slug":"die-sicht-der-dinge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/visionblue.info\/?p=1089","title":{"rendered":"Die Sicht der Dinge"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-1104 aligncenter\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/visionblue.info\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/die-sicht-der-dinge900.jpg?resize=810%2C831&#038;ssl=1\" alt=\"die-sicht-der-dinge900\" width=\"810\" height=\"831\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/visionblue.info\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/die-sicht-der-dinge900.jpg?w=877&amp;ssl=1 877w, https:\/\/i0.wp.com\/visionblue.info\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/die-sicht-der-dinge900.jpg?resize=292%2C300&amp;ssl=1 292w, https:\/\/i0.wp.com\/visionblue.info\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/die-sicht-der-dinge900.jpg?resize=768%2C788&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 810px) 100vw, 810px\" \/>Sie sa\u00dfen in der Couchecke, die sich hinter zwei restaurierten alten St\u00fctzbalken unter einer Dachschr\u00e4ge befand. Julia hatte es sich auf einem der Polstersessel bequem gemacht. Stephan sa\u00df auf dem Sessel gegen\u00fcber und beobachtete, wie sie aus ihrer Handtasche ein digitales Diktierger\u00e4t hervorholte und es auf dem kleinen Couchtisch vor sich ablegte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als sie damit fertig war, blickte Julia auf und sah ihn fragend an: \u201eSie haben doch nichts dagegen, wenn ich das Interview mitschneide?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stephan sch\u00fcttelte den Kopf und sagte: \u201eAch iwo! Ich wei\u00df die N\u00fctzlichkeit dieser kleinen Dinger zu sch\u00e4tzen, habe ich doch selbst jahrelang Schrifts\u00e4tze damit diktiert,\u00a0als ich noch als Anwalt t\u00e4tig war. Ich habe immer noch so ein Ger\u00e4t, benutze es aber heutzutage nur noch, um meine Gedanken festzuhalten. Eine durchaus zweckm\u00e4\u00dfige Methode!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Julia beugte sich vor und bet\u00e4tigte den Recordingknopf am Diktierger\u00e4t. \u201eSie waren Jurist? Das ist interessant! Wie wird man vom Rechtsanwalt zum \u2026?\u201c, sie hielt kurz inne, \u201e \u2026 Ich wei\u00df jetzt gar nicht wie ich Ihre jetzigen Beruf nennen soll!\u201c<br \/>\n\u201eEs ist eher eine Berufung als ein Beruf. Aber um Ihre Frage zu beantworten: Ich bin ein Lichtbringer!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Julia sah ihn verbl\u00fcfft an. \u201eWas meinen Sie damit?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr einen Moment fixierte Stephan sie in einer Art, als wolle er ergr\u00fcnden, ob er ihr ein Geheimnis verraten k\u00f6nne, dann sagte er: \u201eViele missverstehen es oder wollen es nicht verstehen. Sie sind einfach nicht offen f\u00fcr die Dinge, die ich ihnen zu vermitteln suche. Daher war es ganz wichtig, dass bei meinem kleinen Experiment mitgemacht haben!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eOh ja! Ich bin sehr dankbar daf\u00fcr, dass Sie mir die M\u00f6glichkeit gegeben haben, diese ganz au\u00dfergew\u00f6hnliche Erfahrung zu machen! Es war einfach unbeschreiblich! Ich bin noch immer ganz \u00fcberw\u00e4ltigt von den Eindr\u00fccken!\u201c, erwiderte Julia.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eSie waren vorhin eine kurze Zeit offen! Sie haben das Licht gesehen und Ihnen d\u00fcrfte jetzt bewusst sein, dass die Welt viel umfassender ist, als sie die meisten Menschen mit ihren f\u00fcnf Sinnen wahrnehmen. Ein Lichtbringer hilft den Menschen, ihr Bewusstsein zu \u00f6ffnen um zu erkennen, dass sie keine isolierten Individuen sind. Das ist der eigentliche Kern der T\u00e4tigkeit eines Lichtbringers! Wir Menschen sind hoch energetische, spirituelle Wesen und auf der tiefsten Ebene, der subnuklearen Ebene, mit Allem verbunden. Nur sind sich die meisten Menschen dar\u00fcber gar nicht bewusst!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eJa! Ich wei\u00df genau was Sie meinen! Als Sie mich vorhin an den H\u00e4nden hielten und ich dieses ph\u00e4nomenale Gl\u00fchen bei den Pflanzen und Tieren im Park bemerkte, da war ich auf einmal der Ahornbaum und ich war der Grashalm und der K\u00e4fer, der an ihm herunterkrabbelte und ich war der Bussard der am Himmel schwebte und ich sah mich mit seinen Augen von oben\u201c, sagte Julia und in ihren Augen erschien ein Leuchten von der Art, wie es sich bei Kindern zeigt, wenn sie ihr Weihnachtsgeschenk auspacken, und feststellen, dass der Inhalt genau ihrem Wunsch entspricht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stephan quittierte ihre Begeisterung mit einem warmen L\u00e4cheln. \u201eDas Gl\u00fchen, was Sie da vorhin wahrnahmen, waren Biophotonen!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Julia warf ihm einen verwunderten Blick zu. \u201eBiophotonen?!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eJa! Biophotonen sind Lichtpartikel die von allen Lebewesen ausgestrahlt werden. Biophotonen \u00fcbertragen Informationen. Sie werden aber vom Menschen f\u00fcr gew\u00f6hnlich nicht wahrgenommen, weil er sich f\u00fcr diese Informationen nicht ge\u00f6ffnet hat. Wenn sich aber ein Mensch in einen Zustand erweiterten Bewusstseins begibt, welches f\u00fcr gew\u00f6hnlich erst durch eine lange Meditationspraxis erreicht werden kann, dann ist er in der Lage, diese Informationen zu empfangen. Dann endlich sp\u00fcrt er die all umfassende Vollkommenheit aller Lebewesen auf dieser Welt und seine \u00c4ngste und Zweifel l\u00f6sen sich langsam in Liebe auf. So kann man auch sagen, dass Biophotonen unsere Liebe und unsere Gef\u00fchle \u00fcbertragen k\u00f6nnen! Nat\u00fcrlich ist die Tatsache, dass Biophotonen Informationen \u00fcbertragen k\u00f6nnen, bei den Wissenschaftlern stark umstritten. Der Mann, der die Existenz der Biophotonen im Jahre 1975 experimentell nachwies, hei\u00dft <em>Fritz Albert Popp<\/em> und ist Biophysiker. Er wird von den meisten seiner Kollegen trotz dieser gro\u00dfartigen Entdeckung geschnitten, weil er den Begriff der Information in die Molekularbiologie einf\u00fchrte und damit die etablierte Auffassung der Biochemie auf den Kopf stellte. Nach der so genannten naturwissenschaftlichen Sicht herrscht in Zellen v\u00f6llige Planlosigkeit. Der Organismus von Lebewesen wird als wimmelndes Chaos von Molek\u00fclen betrachtet, in dem der Zufall entscheidet, ob, wann und wo chemische Reaktionen stattfinden. Wie <em>Popp<\/em> halte ich diese Sichtweise f\u00fcr abwegig. Aus einem planlosen Chaos kann kein sinnvolles Zellgeschehen entstehen. <em>Popp<\/em> hat durch seine Experimente bewiesen, dass sich das Licht in unseren Zellen keineswegs chaotisch und zufallsbedingt verh\u00e4lt, sondern einen erstaunlichen Zusammenhang aufweist. Er sagt klar und deutlich, dass \u00fcber Biophotonen die Zellen im Organismus miteinander kommunizieren. Wie Sie vorhin wohl selbst erlebt haben, hat <em>Popp<\/em> offenbar Recht!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Julia staunte. \u201eWow! Dass Sie dieses Gl\u00fchen sogar wissenschaftlich erkl\u00e4ren k\u00f6nnen, damit h\u00e4tte ich jetzt nicht gerechnet! Ich dachte immer, solche Ph\u00e4nomene lie\u00dfen sich aus der Sicht der Wissenschaft nicht definieren. Schlie\u00dflich war es mein ganz pers\u00f6nliches Erlebnis und die meisten Leute w\u00fcrden es damit erkl\u00e4ren, dass sich das alles nur in meinem Gehirn abspielt. Eine Halluzination oder so oder sie w\u00fcrden fragen, ob ich unter Drogen stand!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDas w\u00e4re eine typische Reaktion, da haben Sie v\u00f6llig Recht. Wie bereits gesagt, ist das Thema Informationsaustausch bei Zellen unter den Wissenschaftlern sehr umstritten ebenso wie die Frage, ob au\u00dferhalb des menschlichen Gehirns \u00fcberhaupt Bewusstsein existiert. Aus spiritueller Sicht ist diese Frage ganz klar mit einem \u201aJa\u2019 zu beantworten. Ich selbst bin da auch v\u00f6llig zweifelsfrei. Aber viele Menschen glauben nicht an ein h\u00f6heres Bewusstsein und an Spiritualit\u00e4t. Sie verharren in materiellen Glaubensdoktrin und betrachten alles rein wissenschaftlich. Wissenschaft und Spiritualit\u00e4t wurden durch die eingeschr\u00e4nkte Betrachtungsweise der Menschen zu gegens\u00e4tzlichen Polen. Das war nicht immer so. Erst seit den Entdeckungen in der Quantenmechanik fangen mehr und mehr Wissenschaftler an, sich f\u00fcr neue Sichtweisen zu \u00f6ffnen, die auch spirituelle Erfahrungen und so genannte Ph\u00e4nomene beinhalten und diese sogar erkl\u00e4ren k\u00f6nnen. Daher stellt sich hier die Frage: Was ist eigentlich Wissenschaft und was ist real? Etwa nur das, was wir mit unseren f\u00fcnf Sinnen, zuweilen mit Hilfsmitteln wie Mikroskopen, wahrnehmen und die Wissenschaftler in Experimenten beweisen k\u00f6nnen oder einfach das, was gegeben ist, unabh\u00e4ngig davon ob wir uns dar\u00fcber bewusst sind oder nicht? W\u00fcrde man der Annahme folgen, dass nur die gegebenen Erkenntnisse der heutigen Wissenschaft unser Wissen schafft \u2026 ein Wortspiel mit einem tieferen Sinn \u2026\u201c, Stephan hielt kurz inne und schmunzelte, \u201edann w\u00e4ren wir noch immer bei einem Wissensstand von l\u00e4ngst vergangenen Zeiten. Man hat die Dinge fr\u00fcher in vielerlei Hinsicht v\u00f6llig anders gesehen als heute, obwohl sie objektiv betrachtet existierte<br \/>\nn, wenn auch nicht im Bewusstsein der Menschen. Ich m\u00f6chte da ein Beispiel nennen. Im Mittelalter h\u00e4tte man f\u00fcr die Behauptung, es g\u00e4be noch kleinere Organismen, als solche, die mit dem blo\u00dfen menschlichen Auge sichtbar sind, nur ein verst\u00e4ndnisloses Kopfsch\u00fctteln geerntet. Damals existierten im Bewusstsein der Menschen keine Bakterien, obwohl wir heute wissen, dass ein Mensch aus etwa zehn Billionen Zellen besteht und sich im menschlichen Organismus etwa zehnmal so viele Bakterien befinden. Das war auch im Mittelalter schon so, nur h\u00e4tte man eine solche Sichtweise damals vehement abgelehnt, weil man es eben nicht besser wusste. Es ist also immer die Sicht der Dinge die die Ma\u00dfst\u00e4be setzt.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Julia schien perplex. \u201eSo hatte ich das noch nicht gesehen. Aber richtig, wir Menschen neigen auf Grund unseres Wissens, das wir \u00fcber die Schule, das Internet, die B\u00fccher und die Medien vermittelt bekommen haben, dazu, Sichtweisen von vornherein auszuschlie\u00dfen, welche nicht in das Raster der allgemein anerkannten Betrachtungen passen!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stephan nickte. \u201eGenau! Es ist unser vorgepr\u00e4gtes Wissen, dass unsere Betrachtungen bestimmt. Die Menschen k\u00f6nnen die Realit\u00e4t niemals genau kennen. Wenn wir irgendetwas untersuchen, dann bekommen wir immer nur Antworten auf Fragen, die wir stellen, und diese Antworten wiederum basieren auf den F\u00e4higkeiten und der Beschr\u00e4nktheit unseres Denkens. Alles was wir bei unseren Untersuchungen wahrnehmen, sei es nun mit unseren Sinnen oder durch moderne Messger\u00e4te, passiert den Filter unseres Bewusstseins und wird von unserem Verstand bestimmt. Was wir also wahrnehmen ist nichts anderes als ein Wechselspiel zwischen unserem Bewusstsein und dem was au\u00dferhalb unseres Verstandes wirklich abl\u00e4uft. Was wir bei unseren Untersuchungen entdecken, ist immer nur ein eingeschr\u00e4nktes Bild der Realit\u00e4t, das von unserem Verstand quasi gefiltert wurde. Am besten l\u00e4sst sich das mit einem Foto von einer Landschaft vergleichen, die wir auf einer Urlaubsreise gesehen haben. Wenn ich beispielsweise eine sch\u00f6ne alte Burg fotografiere, so beschr\u00e4nkt sich das Foto nur auf die Perspektive, aus der ich sie fotografiert habe und es zeigt auch nur einen Ausschnitt. Wenn ich nach meiner Urlaubsreise das Foto meinen Freunden zeige, dann sehen sie nur diesen Ausschnitt. Was ich jedoch vor Ort mit meinen eigenen Augen wahrnahm, war viel mehr, als das, was die Kamera erfasste und was nun das Foto wiedergibt. In meiner Erinnerung waren da links und rechts neben der Burg Felsen, die jetzt auf dem Foto gar nicht erscheinen, weil das Kameraobjektiv sie wegen seines beschr\u00e4nkten Winkels nicht zusammen mit der Burg erfassen konnte. Unser Verstand ist im Hinblick auf die Realit\u00e4t also wie ein Kameraobjektiv; er spiegelt nur einen eingeschr\u00e4nkten Ausschnitt derselben wieder. Mit anderen Worten, unser Bewusstsein liefert nur ein beschr\u00e4nktes Modell der Realit\u00e4t und zeigt niemals die Realit\u00e4t in ihrer gesamten, unfassbaren Komplexit\u00e4t selbst. Was da au\u00dferhalb unseres Verstandes auf den verschiedenen Ebenen abl\u00e4uft, ist viel mehr, als wir wahrnehmen und es existiert, ob wir uns dessen nun bewusst sind oder nicht.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Julia stie\u00df zun\u00e4chst h\u00f6rbar Luft aus und sagte dann: \u201eDiese Betrachtung ist so simpel aber man muss erst mal drauf kommen! F\u00fcr mich ergibt sich da eine Schlussfolgerung: Wenn wir Menschen von vornherein etwas als unreal ausschlie\u00dfen, dann k\u00f6nnte es durchaus sein, dass uns unser Bewusstsein ein Schnippchen geschlagen hat und das vermeintlich Unreale in Wirklichkeit real ist! In einem solchen Fall w\u00fcrden wir uns durch unseren Verstand in unseren M\u00f6glichkeiten, die Dinge noch tiefgr\u00fcndiger zu betrachten, nur selbst beschr\u00e4nken!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDarauf wollte ich hinaus! Der durchschnittliche Mensch ist ein Skeptiker und Zweifler und er will alles bewiesen haben um es zu glauben! Indem er aber seinen Glauben derart einschr\u00e4nkt, beraubt er sich seiner Potentiale und M\u00f6glichkeiten und der Mensch hat viel mehr davon als ihm bewusst ist. In dieser Hinsicht kann man sogar sagen: Unsere M\u00f6glichkeiten sind unbegrenzt!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWas meinen Sie damit?\u201c, fragte Julia.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eNun, um diese Frage zu beantworten, muss ich einmal weiter ausholen! Es gab auf diesem Planeten eine Zeit, da waren sich die Menschen dar\u00fcber bewusst, dass sie energetische, spirituelle Wesen sind. Es war f\u00fcr sie keine Frage, dass die Erde ein Schauplatz verschiedener kosmischer Dimensionen ist sondern eine Tatsache. In diesem Zusammenhang muss ich erw\u00e4hnen, dass es da nicht nur die Welt verdichteter Materie gibt, die wir mit unseren f\u00fcnf Sinnen wahrnehmen k\u00f6nnen, sondern das auf anderen, h\u00f6heren energetischen Ebenen eine Welt der feinstofflichen Materie existiert, die f\u00fcr die meisten Menschen der heutigen Zeit solange unsichtbar bleibt, wie ihre Seelen mit ihren K\u00f6rpern verbunden sind. Das hat aber nichts damit zu tun, dass sie sich im Zustand der K\u00f6rperlichkeit nicht mit den h\u00f6heren Dimensionen verbinden k\u00f6nnten, sondern damit, dass durch die technisierte, manipulierende, materielle Welt mit ihren religi\u00f6sen Doktrin und wissenschaftlichen Dogmen bei den Menschen eine Bewusstseinspr\u00e4gung einstellte, die sie dieser F\u00e4higkeit beraubte. Ich hatte f\u00fcr Sie vorhin einen Moment lang quasi einen T\u00fcrspalt ge\u00f6ffnet, bei dem Sie einen kurzen Blick auf diese h\u00f6heren energetischen Dimensionen der feinstofflichen Welt werfen konnten. Eine gewisse Anzahl von Menschen hatte im Zuge von so genannten Nahtoderlebnissen und bei au\u00dferk\u00f6rperlichen Erfahrungen einen kurzen Einblick in die feinstofflichen Dimensionen, unter anderem auch in solche, welche als Jenseits bekannt sind. Gerade diejenigen, die ein Todesn\u00e4heerlebnis hatten und den Zustand von Au\u00dferk\u00f6rperlichkeit, klaren Bewusstseins ohne k\u00f6rperliche Einschr\u00e4nkungen, des inneren Friedens und der allumfassenden Liebe erlebten, wissen, dass die materielle Welt, in die sie nach ihrer Reanimation wieder zur\u00fcckkehrten, nicht die einzige Realit\u00e4t ist. Da sie sich mit dem Thema der Nahtoderlebnisse besch\u00e4ftigt haben, wissen Sie das ja bereits!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Julia nickte kurz und sagte: \u201eOh ja, ich habe dar\u00fcber einen Artikel verfasst, der den Titel `Der Tod ist nicht das Ende` tr\u00e4gt und der sich sehr umfassend mit den Forschungen von <em>Dr. Raymond A. Moody<\/em> befasst, welcher die Nahtoderlebnisse von vielen hundert Menschen auswertete.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch habe ihn gelesen. Es ist ein sehr guter Artikel. Solche Menschen, die \u00fcber ihren ganz pers\u00f6nlichen Einblick ins Jenseits offen sprechen, sind leider in der Minderheit. Die Meisten verschweigen ihr Wissen oder gehen damit sehr vorsichtig um, weil sie fast immer auf Unverst\u00e4ndnis und Ablehnung bei den anderen Menschen sto\u00dfen und sich nicht in die Rolle eines geistig verwirrten Au\u00dfenseiters begeben wollen. Durch ihr Nahtoderlebnis sind sie aber in einen Zustand besonderer Bewusstheit gekommen. Viele dieser Menschen orientieren sich nach ihrer Todesn\u00e4heerfahrung um und richten die Priorit\u00e4ten ihres Lebens v\u00f6llig neu aus. So war es auch bei mir!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf Julias Gesicht zeigte sich \u00dcberraschung. \u201eWas? Sie hatten auch ein Nahtoderlebnis?!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIn der Tat!\u201c, gab Stephan mit ruhiger Stimme zu. \u201eEs ist ein pr\u00e4gnanter Teil meines Lebens. Bevor ich aber davon erz\u00e4hle, m\u00f6chte ich zun\u00e4chst meinen Gedanken von vorhin aufgreifen. Ich wollte Ihnen ja erl\u00e4utern, was ich damit meinte, als ich sagte, die M\u00f6glichkeiten des Menschen seien unbegrenzt. Wie bereits erw\u00e4hnt, gab es auf der Erde eine Zeit, als sich die Menschen dar\u00fcber bewusst waren, dass sie energetische, spirituelle Wesen sind. Die Menschen lebten damals in so genannten Hochkulturen, von deren glorreichen Zeiten heute noch pr\u00e4chtige Artefakte mit unglaublichen Eigenschaften k\u00fcnden, welche heute noch vereinzelt gefunden werden. In der Regel verschwinden diese Fundst\u00fccke aber unverz\u00fcglich in den Archiven bestimmter Geheimorganisationen und der Kirche oder in den Tresoren von m\u00e4chtigen und reichen Personen. Sie ziehen es vor, der Menschheit die Beweise f\u00fcr die Existenz der alten, hoch entwickelten Zivilisationen vorzuenthalten, weil sie unter allen Umst\u00e4nden vermeiden wollen, dass die Wahrheit bekannt wird. Zu den Zeiten dieser Hochkulturen, welche vor zirka f\u00fcnftausendzweihundert Jahren endeten, kannten die Menschen ihre geistigen Potentiale und sie verf\u00fcgten \u00fcber einen nat\u00fcrlichen Zugang zu den h\u00f6heren Dimensionen. Sie kommunizierten telepathisch, konnten mit ihren hoch entwickelten geistigen Kr\u00e4ften direkt auf Materie einwirken, zum Beispiel durch Teleportation Gegenst\u00e4nde mit gro\u00dfer Masse bewegen oder sich selbst von einem Ort zum anderen bewegen ohne dabei physisch den dazwischen liegenden Raum zu durchqueren. In der Science-Fiktion-Serie <em>Star Trek <\/em>erfand ihr Produzent und Drehbuchautor <em>Gene Roddenberry<\/em> daf\u00fcr den Begriff des <em>Beamens<\/em>. Raum und Zeit waren f\u00fcr die Menschen damals also keine Kategorien, die ihnen Grenzen setzten.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Julia riss die Augen auf. \u201eWollen Sie allen Ernstes behaupten, dass sich die Menschen fr\u00fcher nur mit der Kraft ihres Geistes in einer Sekunde von einem Ort zu einem anderen bewegen konnten unabh\u00e4ngig davon, wie gro\u00df die Distanz zwischen den Orten war?!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Angesichts ihrer Verbl\u00fcffung musste Stephan schmunzeln. \u201eJa genau das! Ich bemerke, dass Sie zweifeln. Nun, was w\u00fcrden Sie sagen, wenn ich Ihnen eine kleine Demonstration liefere, zu was der bewusste Geist eines Menschen imstande ist?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWas?! Wollen Sie sich jetzt etwa wegbeamen?!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eNein, nicht doch! Wir wollen es doch nicht gleich \u00fcbertreiben! Was ich vorhabe, ist eine kleine aber gleichwohl sehr beeindruckende Vorf\u00fchrung!\u201c, gab Stephan lachend zur\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eJetzt haben Sie mich aber neugierig gemacht!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><em>Auszug aus einem enstehenden Roman\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie sa\u00dfen in der Couchecke, die sich hinter zwei restaurierten alten St\u00fctzbalken unter einer Dachschr\u00e4ge befand. Julia hatte es sich auf einem der Polstersessel bequem gemacht. Stephan sa\u00df auf dem Sessel gegen\u00fcber und beobachtete, wie sie aus ihrer Handtasche ein digitales Diktierger\u00e4t hervorholte und es auf dem kleinen Couchtisch vor sich ablegte. 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