{"id":1557,"date":"2011-09-18T11:10:35","date_gmt":"2011-09-18T11:10:35","guid":{"rendered":"http:\/\/visionblue.wordpress.com\/?p=1557"},"modified":"2018-11-02T17:22:31","modified_gmt":"2018-11-02T17:22:31","slug":"der-plan-des-lebens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/visionblue.info\/?p=1557","title":{"rendered":"Der Plan des Lebens"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_1561\" aria-describedby=\"caption-attachment-1561\" style=\"width: 250px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/visionblue.files.wordpress.com\/2011\/09\/der-plan-filmplakat.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1561 \" title=\"der-plan-filmplakat-250\" src=\"http:\/\/visionblue.files.wordpress.com\/2011\/09\/der-plan-filmplakat-250.jpg?resize=250%2C354\" alt=\"Filmplakat &quot;Der Plan&quot; von Universal Pictures \" width=\"250\" height=\"354\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/visionblue.info\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/der-plan-filmplakat-250.jpg?w=250&amp;ssl=1 250w, https:\/\/i0.wp.com\/visionblue.info\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/der-plan-filmplakat-250.jpg?resize=212%2C300&amp;ssl=1 212w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1561\" class=\"wp-caption-text\">Filmplakat &#8222;Der Plan&#8220; von Universal Pictures<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stell dir vor, dein Leben l\u00e4uft nach einem Drehbuch wie ein Film ab. Du bist wie ein Schauspieler, aber im Gegensatz zu denen, die sich vor der Kamera in bestimmten Posen postieren und vorgebene S\u00e4tze herplappern, bist du dir gar nicht dar\u00fcber bewusst, dass dein Leben nach einem Drehbuch l\u00e4uft. Hast du nicht manchmal auch das Gef\u00fchl, dass alles schief l\u00e4uft, wenn du etwas Bestimmtes willst und dann wieder alles wie von selbst geht, wenn du dich anders entscheidest? Ist es dir schon mal passiert, dass du deinen Autoschl\u00fcssel vermisst hast, du fluchend \u00fcberall suchtest, unter dem Bett, im Kleiderschrank und ihn dann an einer Stelle fandest, wo du schon gesucht hattest und wo man ihn h\u00e4tte gar nicht \u00fcbersehen k\u00f6nnen? Du kamst nat\u00fcrlich zu sp\u00e4t, und das wurde noch schlimmer weil die Stra\u00dfe gesperrt war. Und dann erfuhrst du, dass just zu der Zeit, wenn du wie immer am Morgen an der Stelle am Ortsausgangsschild vorbeigefahren warst, genau dort ein schlimmer Verkehrsunfall passiert war. Ein wirklich schlimmer Unfall mit vielen Toten. Und in diesem Augenblick l\u00e4uft es dir kalt den R\u00fccken runter! Zufall? Gl\u00fcck? Mitnichten! Tief in deinem Inneren weist du, dass das kein Zufall war. Aber du glaubst doch an diese Dinge nicht! Du bist Realist! Und doch war der Autoschl\u00fcssel zun\u00e4chst wie vom Erdboden verschluckt und lag dann un\u00fcbersehbar pl\u00f6tzlich auf dem Boden im Flur. Da du allein lebst und auch kein Haustier ala Katze oder Hund h\u00e4lst, konnte auch niemand das verdammte Ding weggelegt haben. Was also um alles in der Welt war da passiert?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich sage es dir &#8230; es stand nicht in deinem Plan, dass du an diesem Tag sterben solltest. Da du sonst immer pedantisch exakt zur selben Zeit die selbe Stelle passiertest und dies heute wieder passiert w\u00e4re, musste etwas geschehen, was dich aus deinem Zeitplan brachte. Tja, bleibt da nur der &#8222;Trick&#8220; mit dem Autoschl\u00fcssel! Wie geht das? Ach komm schon &#8230; es war alles nur Einbildung und du hast das Ding schlichtweg \u00fcbersehen! Okay &#8230; sei es so, du sollst ja auch gar nicht mitbekommen, dass da im Hintergrund immer ein paar Helfer wirken, die du vor dem Eintritt in dieses Leben selbst beauftragt hattest.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neulich kaufte ich mir eine DVD die den Titel <a href=\"http:\/\/movies.universal-pictures-international-germany.de\/derplan\/site.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Der Plan&#8220;<\/a> tr\u00e4gt. Hauptdarsteller ist Matt Damon, der den jungen aufstrebenden Politiker David Norris spielt, welcher f\u00fcr einen Senatssitz des Staates New York kandidiert. David lag in den Umfragen deutlich vor seinem Gegenkandidaten, als ihm am Wahltag eine Schlagzeile und ein Foto in der New York Post zum Verh\u00e4ngnis wurde, die ein gro\u00dfes Bild seines nackten Hintern zeigte, welches bei einer Junggesellenparty mit Freunden aufgenommen worden war. David verliert die Wahl. Als er auf der Herrentoilette noch mal seine Rede durchgeht, mit welcher er vor seinen Anh\u00e4ngern seine Niederlage eingestehen wollte, trifft er eine sch\u00f6ne, unbekannte Frau. Es funkt sofort und sie gibt ihm mehrere Ratschl\u00e4ge und inspiriert ihn zu einer Rede, die als seine beste Rede durch die Medien geht. Nun, sein Treffen mit jener Frau namens Elise war kein Zufall sondern stand im Plan seines Lebens, denn sie brachte ihn wieder auf Kurs, bei der n\u00e4chsten Wahl wieder zu kandidieren. Nicht im Plan stand, dass sich David und Elise wiedersehen sollten oder sich gar verlieben. Als dies dennoch passierte, sahen sich seltsame M\u00e4nner mit dunklen Anz\u00fcgen und H\u00fcten, welche sich als Beobachter im Hintergrund gehalten hatten, gen\u00f6tigt, einzugreifen. Sie\u00a0kidnappten\u00a0David und\u00a0informierten\u00a0ihn dar\u00fcber, dass er sich an den Plan halten muss, den der &#8222;Vorsitzende&#8220; f\u00fcr ihn geschrieben habe, in welchem Elise \u00a0nach dem Treffen auf der Herrentoilette des Hotels nicht mehr vorkommen w\u00fcrde. David bekommt die Information, dass er nicht frei \u00fcber sein Leben bestimmen k\u00f6nne, denn wenn seine Entscheidungen dazu f\u00fchrten, dass vom Plan abgewichen w\u00fcrde, m\u00fcssten die M\u00e4nner von der &#8222;Planbeh\u00f6rde&#8220; eingreifen. Nat\u00fcrlich findet sich David nicht damit ab, dass er die Liebe seines Lebens vergessen soll und macht sich planwidrig auf die Suche nach Elise. Ich m\u00f6chte den Film hier nicht weiter auswalzen &#8230; nur soweit sei verraten, es gibt ein Happyend. Ein sehenswerter Film den du<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Plan-Matt-Damon\/dp\/B004OW515O\/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;qid=1316343972&amp;sr=8-2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> hier kaufen kannst<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"810\" height=\"456\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/VOFXbz6vag0?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ausgehend von diesem durchaus interessanten Hollywoodstreifen stellt sich die Frage: Bestimmen wir frei \u00fcber unser Leben oder ist dies nur eine Fiktion? Du wirst sofort denken: <em>&#8222;Nat\u00fcrlich bin Herr meiner Entscheidungen und bestimme alles selbst!&#8220;<\/em> Jedoch deuten einige Umst\u00e4nde darauf hin, dass dem nicht ganz so ist. In meinem fr\u00fcheren Artikel <a href=\"http:\/\/visionblue.wordpress.com\/2007\/10\/19\/der-lebensplan-und-die-gegensatzlichkeit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Der Lebensplan und die Gegens\u00e4tzlichkeit&#8220;<\/a> hatte ich bereits ausgef\u00fchrt, dass wir nichts realisieren k\u00f6nnen, was nicht in unserem Lebensplan steht. Und im Gegensatz zu dem Film &#8222;Der Plan&#8220; hat nicht irgendein Vorsitzender den Plan geschrieben, sondern wir selbst haben vor unserer Inkarnation in unseren jetzigen K\u00f6rper dies getan. Was dabei geschieht, und warum das so ist, hat Jonathan Klar in einem Prolog zu seinem Roman \u00a0&#8222;Regenbogenk\u00f6nigin&#8220; plastisch dargestellt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333399;\">&#8222;Nicht mehr lange, und sie w\u00e4re an der Reihe und w\u00fcrde die Gelegenheit haben, ihren Plan vor dem\u00a0<em>Hohen Rat<\/em>\u00a0zu verteidigen. Sie hatte ihren Entschluss gefasst, die n\u00e4chste Reise anzutreten und keiner konnte sie mehr umstimmen &#8230; Vielleicht w\u00fcrde sie sich auf ihrer Reise an die Pracht und Lieblichkeit ihrer Heimat erinnern, vielleicht auch nicht. Sie hoffte jedenfalls, dass ihr ein F\u00fcnkchen Erinnerung blieb. Dieser Ort, der ihre Heimat war und es auch immer bleiben w\u00fcrde, war ein jedes Mal der Ausgangspunkt und das Ziel ihrer Reisen gewesen, von denen sie bereits die notwendige Anzahl hinter sich gebracht hatte, um den h\u00f6chsten Grad der Weisheit zu erlangen. Sie m\u00fcsste also gar nicht mehr fort von hier. Niemand k\u00f6nnte sie wegschicken, niemand ihr diesbez\u00fcglich Weisung erteilen. Die Gestandenen ihres neunten Hauses, die denselben hohen Grad wie sie innehatten, hatten mit Erstaunen reagiert, als sie ihnen von ihrer Absicht berichtete, dass sie nun eine weitere Reise unternehmen wollte.\u00a0<em>Wie kann man nur die Heimat verlassen und<\/em>\u00a0<em>sich Unbewusstheit und K\u00f6rperlichkeit freiwillig antun?<br \/>\n<\/em>Vermutlich w\u00fcrden sie es nie verstehen, aber das r\u00fchrte sie nicht. Es kam nur darauf an, dass der\u00a0<em>Hohe Rat<\/em>\u00a0ihren Entschluss und einen ihrer Reisepl\u00e4ne billigte. Vor sechs Mondzyklen hatte sie ihrer Seelenpartnerin ihre Absichten offenbart. Auch sie stammte aus dem neunten Haus. Sie kannten sich schon sehr lange, wenn man die Dauer dieser Bekanntschaft \u00fcberhaupt in Zeiteinheiten messen konnte, denn so etwas wie Zeit existierte hier nicht. Sie \u00e4hnelten sich wie ein Ei dem Anderen und das nicht nur \u00e4u\u00dferlich sondern auch in ihren Neigungen und bei ihren Interessen. Nun, nach einer halben Ewigkeit gemeinsamer Zyklen w\u00fcrden sie f\u00fcr eine Weile durch die Existenz in unterschiedlichen Dimensionen getrennt sein. Nicht vollst\u00e4ndig, denn ihre Seelenpartnerin w\u00fcrde ihr w\u00e4hrend eines Abschnittes ihrer Reise beistehen, die Verbindung zu ihr halten, ihr helfen und sie beraten. So war es vorgesehen. Ihre treue Freundin hatte ihre Entscheidung respektiert und sich auf ihre Bitte bereit erkl\u00e4rt, ihre Geistf\u00fchrerin zu sein. Jedoch mussten die geistigen Berater wechseln, weil auch die Lebensabschnitte mit ihren unterschiedlichen Anforderungen wechselten. Und so kam es, dass sie sich noch acht weitere geistige Berater erw\u00e4hlte, die alle aus ihrem Hause stammten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #333399;\">Danach hatte sie sich f\u00fcr das Aufstellen ihres Reiseplanes neun Orientierungshelfer ausgesucht, wobei ein jeder dieser Helfer aus einem anderen Haus stammte, so dass in ihrer Planungsgruppe alle H\u00e4user vertreten waren. So gab es das erste Haus der Anf\u00fchrer, das zweite Haus der Vermittler, das dritte Haus der Sprecher, das vierte Haus der Lehrer, das f\u00fcnfte Haus der Abenteurer, das sechste Haus der Ern\u00e4hrer, das siebte Haus der Glaubenssucher, das achte Haus der Organisatoren und schlie\u00dflich ihr eigenes: das neunte Haus der Menschenfreunde. Alle Orientierungshelfer waren Experten auf ihrem Gebiet und hatten bereits zahlreiche Reisen in die niederen Dimensionen hinter sich gebracht. In schier endlosen Zyklen diskutierten sie in einem kleinen Saal in der Gerechtigkeitshalle, umgeben von wei\u00dfen Marmortischen und \u2013b\u00e4nken, unter Zuhilfename der verschiedensten visuellen Hilfsmittel, von Karten und zahllosen B\u00fcchern \u00fcber den einen oder anderen Aspekt der jeweiligen Eigenschaft und Begabung, der in den Reiseplan aufzunehmen w\u00e4re. Jede Einzelheit war abzuw\u00e4gen. Auf das Hauptthema ihrer Reise hatte sie sich schnell festgelegt. Da gab es f\u00fcr sie gar auch keinen Zweifel, war es doch der eigentliche Grund, warum sie die Reise in die niederen Dimensionen antreten wollte. Sie wollte die anspruchsvolle Schule des Lebens durchlaufen und dabei anderen Reisenden helfen, ihre eigenen Lebenspr\u00fcfungen zu bestehen. So wurden f\u00fcr ihre Lebensreise auch die T\u00e4ter und die Opfer ausgesucht, was nur durch Sichtung von unz\u00e4hligen Bereitschaftserkl\u00e4rungen anderer Seelen erfolgen konnte, um diejenigen zu finden, die dem jeweiligen Zweck eines Lernprozesses am besten dienen konnten. Ihr war bewusst, dass die Freiwilligen, die sich als T\u00e4ter zur Verf\u00fcgung stellten, damit gro\u00dfe Opfer brachten. Sie w\u00fcrden grausam sein, ihr physischen und psychischen Schmerz zuf\u00fcgen und sich damit\u00a0selbst belasten. Sie\u00a0w\u00fcrde durch die Grausamkeiten der Anderen mit der ganzen H\u00e4rte des Lebens konfrontiert werden. Jedoch musste sie diese Unannehmlichkeiten, Gemeinheiten und Trag\u00f6dien erleben, damit sie aus diesen Situationen lernen und durch die Art ihrer Bew\u00e4ltigung gest\u00e4rkt aus ihnen hervor gehen k\u00f6nnte. All diese Erlebnisse w\u00fcrden ihr kostbare Erkenntnisse einbringen, die sie w\u00e4hrend ihres Daseins in der Heimat niemals gewinnen konnte. Nat\u00fcrlich w\u00fcrde es auch angenehme Abschnitte geben und ihr w\u00fcrden andere Reisende beistehen und ihr helfen, dieses harte Trainingslager des Lebens zu \u00fcberstehen. Auch sie w\u00fcrde in mancher Hinsicht T\u00e4terin sein m\u00fcssen, denn auch andere Reisende sollten durch ihre Handlungen lernen k\u00f6nnen. All das wurde vom Orientierungsteam abgewogen und diskutiert. Ihr Reiseplan musste \u00fcberdies mit den Reisepl\u00e4nen der T\u00e4ter- und Opferseelen synchronisiert werden. Alle Lebensbegegnungen wurden akribisch genau geplant. Als es daran ging, die schwersten Schicksalsschl\u00e4ge zu bestimmen, traf sie auf den Widerstand ihrer Berater, denn in deren Augen schickte sie sich an, sich in einzelnen Etappen ihrer k\u00f6rperlichen Existenz zu viele Schwierigkeiten aufzub\u00fcrden. So stritt sie mit ihnen auf ihre unvergleichlich galante Art und warf ihre Erfahrungen aus ihren fr\u00fcheren Reisen in die Waagschale. Zum Schluss gab es zwei Varianten ihres Reiseplanes. Als sie schlie\u00dflich den blauen Kristallspeicher in den H\u00e4nden hielt, der die kompletten Pl\u00e4ne enthielt, war sie erleichtert und stolz zugleich.<\/span>&#8222;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun dieser Auszug aus der Geschichte ist genauso fiktiv wie die Handlung des Films &#8222;Der Plan&#8220;. Wie also komme ich zu der Behauptung, dass es einen Lebensplan g\u00e4be?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hierzu gab mir wieder einmal ein Umstand Hinweise, der wohl in meinem Plan stand, durfte ich doch dem Vortrag einer Frau lauschen, die dem interessierten Zuh\u00f6rerkreis von den Palmblattbibliotheken in Indien erz\u00e4hlte. Sie einst auf Grund einer Fernsehsendung, in der \u00fcber das R\u00e4tsel der Schicksalsaufzeichnungen auf Palmbl\u00e4ttern berichtet worden war, in den fr\u00fchen 90er Jahren nach Indien geflogen. Nachdem sie trotz all ihrer Skepsis erleben musste, dass alles, was in ihren Palmbl\u00e4ttern stand, zutraf und auch alle Zukunftsaussagen mit der Pr\u00e4zision eines Uhrwerkes eintrafen, begann sie, sich ganz und gar dem Ph\u00e4nomen der Palmblattbibliotheken zu widmen. \u00a0Diese Frau hei\u00dft Annett Friedrich und organisiert heute sehr erfolgreich mit ihrem kleinen Reiseb\u00fcro <a href=\"http:\/\/www.zeitreisen-sl.de\/index.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Zeitreisen&#8220;<\/a> Flugreisen nach Indien zu den Palmblattbibliotheken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was aber ist das f\u00fcr ein Ph\u00e4nomen? Rudi Berner beschreibt es in seinem Buch<a href=\"http:\/\/www.zurwahrheit.de\/auf%20ein%20Wort%20V5.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> &#8222;Auf ein Wort&#8220;<\/a> wie folgt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;<em>Den dahingehenden Beweis, was Ihre pers\u00f6nliche\u00a0Zukunft und Ihre bisher durchlebte Vergangenheit anbelangt, \u00a0finden Sie in Indien \u2013 in einer Palmblattbibliothek.<\/em><br \/>\n<em>Vor 7.000 Jahren hat sich in Indien eine Gruppe seltsamer spiritueller Gestalten, die \u201eRishis\u201c genannt werden, anein ganz besonderes Werk gemacht. Die Rishis waren in der Lage, die Zukunft einzusehen, und sie haben diese\u00a0F\u00e4higkeit dazu benutzt, um das Leben von mehreren Millionen Menschen, die einst in der Zukunft (also zum Beispiel jetzt) leben werden, und die (gem\u00e4\u00df dem vorbestimmten Lauf des Geschehens) den Weg in eine Palmblattbibliothek finden, schriftlich zu dokumentieren. Das hei\u00dft im Klartext: vor 7.000 Jahren wurde Ihr pers\u00f6nliches Leben m\u00fchsam in ein Palmblatt eingeritzt, und selbiges in einer Palmblattbibliothek in Indien archiviert. Aber, wie bereits aufgezeigt, nur dann, wenn Sie es in Ihrem Leben zustande bringen, so eine Palmblattbibliothek aufzusuchen. Klingt unglaublich nicht wahr? \u2013 Ist aber so!\u00a0Da die Rishis in die Zukunft blicken konnten, wussten sie auch genau, wer, wann, welche Palmblattbibliothek aufsuchen\u00a0wird, und ausschlie\u00dflich deren Lebensl\u00e4ufe haben sie aufgezeichnet. Die Millionen von Lebensl\u00e4ufen sind\u00a0wiederum in Millionen von getrockneten Stechpalmbl\u00e4ttern eingeritzt, und zwar in der indischen Ur-Sprache\u00a0\u201eSanskrit\u201c oder in \u201eAlt-Tamil\u201c. Beide Sprachen sind vom Aussterben bedroht, und werden nur noch von wenigen\u00a0Menschen beherrscht. Die Palmbl\u00e4tter sind in speziellen Palmblattbibliotheken archiviert, von denen es \u2013 \u00fcber den\u00a0indischen Kontinent verstreut \u2013 zw\u00f6lf Hauptbibliotheken und einige Nebenstellen gibt. So ein beschriebenes Palmblatt\u00a0hat eine zeitlich begrenzte Lebensdauer von ca. 700 Jahren, deshalb m\u00fcssen alt und br\u00fcchig gewordene\u00a0Palmbl\u00e4tter neu geschrieben werden, damit der Fortbestand des Inhaltes (Lebenslauf eines Menschen) durch die\u00a0Jahrtausende hindurch garantiert ist. Die Palmblattbibliotheken sind traditionell in H\u00e4nden von Meistern, haben\u00a0etliche speziell ausgebildete Angestellte, und werden von Generation zu Generation weitervererbt. Auch die F\u00e4higkeit\u00a0des Palmblattlesens (also das Beherrschen der alten Sprachen) sowie die Einhaltung des jeweiligen Rituals \u2013\u00a0das von Bibliothek zu Bibliothek verschieden ist \u2013 wird durch die Generationen hindurch weitergereicht und gelehrt.\u00a0Wenn nun ein Mensch den Weg in so eine Bibliothek findet (bei einigen muss man sich langfristig anmelden),\u00a0dann wird ihm sein pers\u00f6nliches Palmblatt vorgelesen, dieses Zeremoniell wird \u201eNadi-Reading\u201c genannt.\u00a0Zuallererst muss jedoch Ihr pers\u00f6nliches Palmblatt unter vielen anderen erst einmal gefunden werden, in manchen\u00a0Bibliotheken lagern bis zu einer halben Million solch beschriebener Palmbl\u00e4tter. Die Identifikation l\u00e4uft von\u00a0Bibliothek zu Bibliothek unterschiedlich ab, mal wird der erste Buchstabe des Vornamens und ein Daumenabdruck\u00a0gebraucht, mal der vollst\u00e4ndige Name sowie das Geburtsdatum, mal gen\u00fcgt das Geburtsdatum allein usw. Der\u00a0Nadi-Reader (so nennt man denjenigen, der Ihnen Ihr Palmblatt vorliest) sucht daraufhin ein passendes Palmblatt\u00a0heraus, das jedoch noch verifiziert werden muss. Er liest dabei Ihr Palmblatt an, stellt Ihnen einige Fragen, und es\u00a0kristallisiert sich dann mehr oder weniger schnell heraus, ob es tats\u00e4chlich Ihr Palmblatt ist. Wenn nicht, dann\u00a0sucht er ein anderes heraus, das geht solange, bis sicher gestellt ist, dass Ihr pers\u00f6nliches Palmblatt nun vorliegt.\u00a0Es gibt F\u00e4lle, wo die Prozedur des Auffindens des richtigen Blattes auf Anhieb klappt, in anderen F\u00e4llen sind mehrere\u00a0Palmblattanlesungen dazu n\u00f6tig. Ist Ihr Palmblatt gefunden, dann liest Ihnen der Nadi-Reader zuerst Ihre\u00a0Vergangenheit vor, und anschlie\u00dfend, falls Sie es w\u00fcnschen, Ihre Zukunft. Der komplette Lebenslauf eines Menschen\u00a0ist nicht auf einem einzigen Palmblatt aufgezeichnet, sondern in der Regel auf mehreren Bl\u00e4ttern. Ist das\u00a0erste Blatt einmal gefunden und verifiziert, dann stellt die Auffindung des Anschlussblattes keinerlei Problem f\u00fcr\u00a0den Nadi-Reader dar. \u00a0Nachfolgend einige Beispiele von Informationen, die auf den Palmbl\u00e4ttern niedergeschrieben\u00a0sind oder sein k\u00f6nnen:<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Vergangenheit:<\/em><br \/>\n<em>&#8211; Der eigene Name sowie die Namen von nahe stehenden Personen (Ehepartner, Freund\/Freundin, Eltern, Geschwister,\u00a0leibliche Kinder, Adoptivkinder usw.).<\/em><br \/>\n<em>&#8211; Situationen, Zuneigungen und Daten, die die Familie und nahe stehende Personen betreffen.<\/em><br \/>\n<em>&#8211; Krankheiten, Unf\u00e4lle, Todesf\u00e4lle, Straftaten, Rechtsstreitigkeiten, Feinde.<\/em><br \/>\n<em>&#8211; Finanzen, Beruf, Ausbildung, Talente, Fremdsprachen, Haus, Grundbesitz, sonstige markante, erworbene G\u00fcter.<\/em><br \/>\n<em>&#8211; Auslandsreisen, Besuch von Tempeln und heiligen St\u00e4tten, R\u00fcckblick auf fr\u00fchere Leben (Inkarnationen).<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Zukunft:<\/em><br \/>\n<em>&#8211; Zuk\u00fcnftige nahe stehende Personen, Heirat, Partnerwechsel, zuk\u00fcnftige Kinder.<\/em><br \/>\n<em>&#8211; Zuk\u00fcnftige Krankheiten, Heilungshinweise, zuk\u00fcnftige Unf\u00e4lle und Lebensgefahren, Probleml\u00f6sungen.<\/em><br \/>\n<em>&#8211; Zuk\u00fcnftiger beruflicher Werdegang, Finanzen, Ort- oder Landeswechsel, Auslandsreisen.<\/em><br \/>\n<em>&#8211; Zuk\u00fcnftige Todesf\u00e4lle nahe stehender Personen, Ort und genauer Zeitpunkt des eigenen Todes.<\/em><br \/>\n<em>&#8211; N\u00e4chste Geburt (Inkarnation) oder Erreichung der Erl\u00f6sung.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Sie sehen also, es kann auf so einem Palmblatt ganz m\u00e4chtig und \u00e4u\u00dferst detailliert zur Sache gehen. Stellen Sie\u00a0sich vor, Sie fahren in ein wildfremdes Land, gehen dort in eine Palmblattbibliothek, pr\u00e4sentieren dort Ihren Vornamen\u00a0und einen Daumenabdruck, und kurze Zeit sp\u00e4ter liest man Ihnen Ihr bisheriges Leben vor. Und damit\u00a0nicht genug, man fragt Sie anschlie\u00dfend auch noch, ob Sie auch Ihre Zukunft in Erfahrung bringen wollen. Nicht\u00a0wenige Menschen (und gerade Besucher aus westlichen L\u00e4ndern), die mit ihren Palmbl\u00e4ttern konfrontiert worden\u00a0sind, haben dahingehend zu k\u00e4mpfen gehabt, die Situation seelisch zu verdauen. Es ist n\u00e4mlich ein himmelweiter\u00a0Unterschied, ob man von so einem Ph\u00e4nomen liest, wie Sie das gerade im Moment tun, oder ob man es am eigenen\u00a0Leib erf\u00e4hrt. Wenn Sie die Erfahrung machen, dann wandelt sich Glauben zu Wissen, und Ihr Bewusstsein\u00a0kann dadurch einen wahren Quantensprung vollziehen.&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun hatte ich auch die Gelegenheit mit mehreren Menschen zu sprechen, welche die Reise zu den Palmblattbibliotheken unternommen hatten. Sie best\u00e4tigten mir, dass es ein sehr einschneidendes pr\u00e4gendes Erlebnis ist, wenn der Nadi-Reader, der dich vorher noch nie gesehen hat, dein Leben aus einem konservierten Palmblatt lesend vor dir ausbreitet. Zufall? Wohl kaum. Okay, es mag dich vielleicht auch nicht ganz \u00fcberzeugen, weil es auch kritische Berichte \u00fcber die Palmblattbibliotheken gibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rudi Berner geht in seinem weiteren Buch<a href=\"http:\/\/www.zurwahrheit.de\/Bewusstsein%20und%20Logik.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> &#8222;Bewusstein und Logik&#8220;<\/a> sogar noch weiter, als nur zu behaupten, dass es einen vorgezeichneten Plan gibt. Er sagt, es gibt keinen freien Willen und bezieht sich auf wissenschaftliche Untersuchungen, welche gezeigt haben, dass ein in den Synapsen des Gehirns gefasster Entschluss zu einem Tun in 300 Millisekunden gerechnet sp\u00e4ter registriert wurde als \u00a0das Bereitschaftspotenzial des Probanden gemessen wurde, welches in der Phase zwischen Entschluss und Ausf\u00fchrung liegt. Rudi Berner schreibt hierzu:<\/p>\n<p><em>&#8222;Um die mittlerweile mehrfach wissenschaftlich bewiesene Tatsache, dass der \u201efreie Wille\u201c des Menschen\u00a0von Freiheit ein ganzes St\u00fcck weit entfernt ist. Und zwar so weit, dass es ihn eigentlich gar\u00a0nicht gibt!<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Wie ist man denn zu dieser Erkenntnis gelangt?<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Relativ einfach, denn man ist mittlerweile in der Lage, Aktivit\u00e4ten (Wirkungsweisen!) des Gehirns,\u00a0was Zugeh\u00f6rigkeit, Zeitlichkeit und Lokalit\u00e4t anbelangt, messtechnisch sehr genau zu erfassen und\u00a0optisch darzustellen. Man ist hergegangen, und hat einer Testperson gesagt, dass sie einen spontanen\u00a0Entschluss zu einer bestimmten Bewegung fassen soll. Das w\u00e4re zum Beispiel, wenn jemand\u00a0sich spontan dazu entschlie\u00dft, den rechten Arm anzuheben, und dies anschlie\u00dfend logischerweise\u00a0auch ausf\u00fchrt. Beim Experiment wurde Folgendes gemessen: Erstens der Augenblick der Entscheidung,\u00a0zweitens der Aufbau eines Bereitschaftspotenzials als Vorbereitung der Bewegung, und\u00a0drittens der Zeitpunkt der Bewegung. Es zeigte sich, dass der bewusste Entschluss zur Handlung\u00a0200 Millisekunden vor dem Bewegungsbeginn auftrat, jedoch mehr als 300 Millisekunden nach dem\u00a0Beginn des Bereitschaftspotenzials. Das Fazit derartiger Experimente ist derart heftig, dass man\u00a0durchaus verstehen kann, warum man nicht so sehr daran interessiert ist, dass es publik wird, denn\u00a0es lautet:<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Wir tun nicht, was wir wollen, sondern wir wollen, was wir tun!<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Dem der-ZEIT-igen bewussten SEIN verborgene Prozesse f\u00fchren also zu Entscheidungen, f\u00fcr die\u00a0es sich im Nachhinein (!) eine Begr\u00fcndung zurechtlegt, in der irrigen Annahme, selbst gehandelt zu\u00a0haben!&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zugegeben, diese These, es g\u00e4be keinen freien Willen, ist nur schwer verdaubar. Ich erwarte auch gar nicht, dass du es akzeptierst, denn letztlich stand es auch im Plan, dass du das hier \u00fcberhaupt lesen solltest. Damit bist du auch schon viel weiter als manch anderer Mensch, der immer noch in seiner ganz pers\u00f6nlichen Matrix steckt. Ich kann nur sagen, dass in den sogenannten Fantasysstreifen aus Hollywood viel mehr Wahrheiten stecken, als wir uns das vorstellen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich lasse dich jetzt mit deinen \u00dcberlegungen allein und das l\u00e4uft letztlich auch nach Plan.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">PS: Ich habe mir sagen lassen, dass du zumindest deine Zahnpastassorte noch aussuchen darfst \ud83d\ude09<\/p>\n<p><strong>Rechtlicher Hinweis:<br \/>\n<\/strong>Alle Bild- und Text-Informationen dienen lediglich der Berichterstattung und nicht der Verwertung im Sinne des Marken- und Urheberrechtes.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stell dir vor, dein Leben l\u00e4uft nach einem Drehbuch wie ein Film ab. Du bist wie ein Schauspieler, aber im Gegensatz zu denen, die sich vor der Kamera in bestimmten Posen postieren und vorgebene S\u00e4tze herplappern, bist du dir gar nicht dar\u00fcber bewusst, dass dein Leben nach einem Drehbuch l\u00e4uft. 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