{"id":276,"date":"2008-11-30T22:31:55","date_gmt":"2008-11-30T22:31:55","guid":{"rendered":"http:\/\/visionblue.wordpress.com\/?p=276"},"modified":"2008-11-30T22:31:55","modified_gmt":"2008-11-30T22:31:55","slug":"rollenspiele","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/visionblue.info\/?p=276","title":{"rendered":"Rollenspiele"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin:0;text-align:justify;\"><a href=\"http:\/\/visionblue.files.wordpress.com\/2008\/11\/rollenspiele-2501.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-280\" title=\"rollenspiele-2501\" src=\"http:\/\/visionblue.files.wordpress.com\/2008\/11\/rollenspiele-2501.jpg?resize=250%2C234\" alt=\"rollenspiele-2501\" width=\"250\" height=\"234\" \/><\/a>Die Menschen spielen in ihrem Leben verschiedene Rollen und glauben, sie seien diese Rolle, die sie verk\u00f6rpern.<\/p>\n<p style=\"margin:0;text-align:justify;\"><em>Warum spielen sie \u00fcberhaupt solche Rollen?<\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin:0;text-align:justify;\">Ich will dies beantworten. Zun\u00e4chst bitte ich dich aber, <a href=\"http:\/\/visionblue.wordpress.com\/2007\/10\/19\/der-lebensplan-und-die-gegensatzlichkeit\/\" target=\"_blank\">meinen fr\u00fcheren Blogeintrag <\/a>zu lesen. Ich hatte dort schon etwas zu Reinkarnation und Trennung von K\u00f6rper und Geist erl\u00e4utert. Hast du es gelesen oder weist du bereits, was Wiedergeburt bedeutet, dann kann ich zur\u00fcck zur Antwort:<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Zur Beantwortung der Frage, warum wir Rollen spielen, verweise ich auf ein sehr gutes Buch, das zwar Form eines Romans geschrieben ist, jedoch dem Leser Erkenntnisse wie aus einem Sachbuch vermittelt. Der folgende Abschnitt basiert auf Aussagen, welche diesem Buch von <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Die-sieben-Botschaften-unserer-Seele\/dp\/3442218233\/ref=la_B0045ISD7A_1_3?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1402398472&amp;sr=1-3\" target=\"_blank\"><em>Ella Kensington<\/em>: <em>Die 7 Botschaften unserer Seele<\/em><\/a>, <em>Botschaft 1<\/em>, auf den Seiten 50 bis 55 entnommen wurden.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Ich habe diese Aussagen aus dem Dialog zweier Hauptfiguren des Romans in den Sachbuchkontext \u00fcbernommen und mit meinen Worten unter Hinzusetzung eigener Aussagen nachfolgend zusammengefasst:<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Zu Beginn deines jetzigen Lebens bist du die <em>Geist\/Seele-Einheit<\/em>, die gerade eben in den kleinen Menschenk\u00f6rper inkarniert ist. Unmittelbar bis zur Beseelung des K\u00f6rpers ist dir noch bewusst, wer du bist. Der Beginn des Menschseins ist der Zeitpunkt, zu dem die <em>Geist\/Seele-Einheit<\/em> den neuen physischen K\u00f6rper in Besitz nimmt. Das muss nicht notwendigerweise die Geburt sein. Er liegt irgendwo zwischen Zeugung und Geburt. Dieser Beginn ist individuell, das hei\u00dft die <em>Geist\/Seele-Einheit<\/em> inkarniert zu dem Zeitpunkt, zu dem es ihr am zweckm\u00e4\u00dfigsten ist. Dies h\u00e4ngt sehr stark von deinem <em>Lebensplan<\/em> und der <em>Lebensaufgabe<\/em> ab, die du in diesem Leben absolvieren m\u00f6chtest. Bevor du ein k\u00f6rperliches Wesen wirst, hast du bereits deine <em>Lebensmatrix<\/em> programmiert und dein Ziel bestimmt, das du erreichen m\u00f6chtest. Zun\u00e4chst musst du beim Eintritt in den K\u00f6rper einen Filter passieren, der dein bisheriges Wissen ausblendet. Ich nenne diesen Filter, den <em>Filter der Unbewusstheit<\/em>. Er bewirkt, dass du dir nach der Verschmelzung mit deinem neuen K\u00f6rper nicht mehr dar\u00fcber bewusst bist, dass du wiedergeboren wurdest, das <em>Jenseits<\/em> deine eigentliche Heimat ist und du einen Plan f\u00fcr dieses Leben aufgestellt hast. Da wir zu diesem Zeitpunkt ohne bewusstes Wissen sind, sind wir am Anfang unseres neuen Lebens naturgem\u00e4\u00df auf andere Menschen angewiesen. Bei den allermeisten Menschen sind es die Eltern, die sie umsorgen und ihnen ihr Wissen und ihre \u00dcberzeugungen vermitteln. Sie pr\u00e4gen also von Anfang an die Pers\u00f6nlichkeit und bestimmen das Denken und Handeln ihrer Kinder. Je intensiver du die Pr\u00e4gung deiner Eltern annehmen willst, desto fr\u00fcher gehst du in deinen embryonalen K\u00f6rper. Warum tust du das? Daf\u00fcr gibt es zwei Gr\u00fcnde. Zum einen hast du durch diese Ma\u00dfnahme die M\u00f6glichkeit, auf ganz bestimmte Schwierigkeiten im Leben zu sto\u00dfen, die durch die Pr\u00e4gung deiner Eltern sehr wahrscheinlich auftreten werden (Tolle &#8222;Aussicht&#8220;, jetzt stellt sich bei dir sicher die Frage: Wieso will ich auf Schwierigkeiten sto\u00dfen?). Zum anderen bist du an deine Eltern gebunden, denn du w\u00e4chst zun\u00e4chst ohne bewusstes Wissen in dieser Welt auf, in der du ohne deine Eltern nicht \u00fcberleben k\u00f6nntest. Zun\u00e4chst sind dir nur Grundinstinkte gegeben, die dich in die Lage versetzen, deinen Eltern durch Schreien verst\u00e4ndlich zu machen, wenn du Hunger oder Schmerzen hast, deine Windel voll ist oder du ihre liebevolle N\u00e4he suchst. Du bist also zun\u00e4chst ganz von ihnen abh\u00e4ngig, und das merkst du auch sehr schnell. Im Zuge deiner k\u00f6rperlichen und geistigen Entwicklung wandelt sich die zun\u00e4chst einfache Interaktion mit deinen Eltern zu einer immer komplexeren, bei der du schlie\u00dflich die Pr\u00e4gungen durch deine Eltern \u00fcber deine Sprache, deine Mimik, deine Gestik und deine Handlungen \u00fcber dein erlerntes neues Wissen widerspiegelst. Deine fr\u00fche Entwicklung ist der erste Ausfluss des Denkens einer Gruppe \u2013 deiner Familie. Durch dieses Gruppendenken kommt es zu einem st\u00e4rkeren Zusammenhalt, der das \u00dcberleben des einzelnen Gruppenmitgliedes sicherer macht. Um in deiner Familie ohne gro\u00dfe Probleme leben zu k\u00f6nnen, musst du dich so verhalten, dass dieses Verhalten von den Anderen akzeptiert wird. Deine Familie zeigt dir, wie du dich nach ihrem Muster au\u00dferhalb der Gruppe zu verhalten hast, um auch dort \u00fcberleben zu k\u00f6nnen. Du wirst also darauf vorbereitet, eine noch nie da gewesene Situation entsprechend des Familiengeistes zu meistern. Verstehst du? Durch diese akzeptierte Denkweise wirst du auch in solchen Situationen vermeintlich richtig handeln. Du nimmst deshalb eine Rolle in deinem Leben an, weil du nur dadurch zur Familie geh\u00f6ren kannst. Du merkst als Kind auch sehr schnell, dass du geliebt wirst, wenn du dich an die Rolle h\u00e4ltst, und dass du bestraft wirst, wenn nicht. Man nennt diesen Vorgang Erziehung. Du spielst also zun\u00e4chst die Rolle, die in deiner Familie gefordert wird. Danach kommt der Kindergarten, die Schule, der Verein, der Beruf, die eigene Familie und so weiter. Dann spielst du viele verschiedene Rollen. Du bist scheinbar immer jemand anderes, wenn du mit anderen Menschen zusammenkommst. Jedoch kommen in immer neuen Gruppen grunds\u00e4tzlich die gleichen Mechanismen zum Tragen, wie in deiner Familie. Wenn du die gleiche Denkweise akzeptierest, wirst du anerkannt, und wenn nicht, gemieden. Bedeutet das, dass du \u00fcberall wo du hingehst, deine Handlungen ausschlie\u00dflich nach anderen Menschen und Gruppen richtest und du keine eigene Meinung mehr hast? Ganz so ist es nicht. Sehr wohl kannst du eine andere Meinung haben und diese auch \u00e4u\u00dfern, ohne dass du daf\u00fcr bestraft oder abgelehnt w\u00fcrdest. Dies wird aber nur dann von der jeweiligen Gruppe akzeptiert, wenn es dem Gruppenkodex entspricht. So mag dein Widerspruch zu einer im Unterricht ge\u00e4u\u00dferten Aussage deines Lehrers deshalb akzeptiert werden, weil solches Auftreten in der Schule gewollt ist und es dem Bildungsauftrag entspricht, selbstbewusste Pers\u00f6nlichkeiten mit einer eigenen Meinung heranzuziehen. Jedoch l\u00e4sst sich ein solches Verhalten in einer anderen Gruppe nicht ohne Weiteres wiederholen. So wird es ein Vorgesetzter beim Milit\u00e4r wohl kaum akzeptieren, wenn du in \u00e4hnlicher Manier \u00fcber gegebene Befehle diskutieren wolltest. Wie dieses Beispiel zeigt, k\u00f6nnen verschiedene Gruppen bei gleichen oder \u00e4hnlichen Konstellationen von dir unterschiedliche Reaktionen abverlangen. Was passiert schlussendlich mit deinem Denken und Handeln, wenn du l\u00e4ngere Zeit Mitglied einer bestimmten Gruppe bist? Du passt dich ihr an, um dazuzugeh\u00f6ren. Das geschieht nat\u00fcrlich nur, wenn ihr in eurer Sichtweise nicht so weit auseinanderliegt. Wenn es keine gemeinsame Basis gibt, wirst du nicht zu der Gruppe geh\u00f6ren wollen, oder wenn du aus beruflichen oder sonstigen Gr\u00fcnden dazu gezwungen bist, wirst du ein Au\u00dfenseiter bleiben, wer von den Anderen gemieden wird. Verstehst du nun, was mit den Rollen gemeint ist und wie sie entstehen?<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Da du jetzt vielleicht erkannt hast, dass du eine oder viele Rollen spielst, ist ein erster Schritt getan, um sich selbst zu erkennen. \u00dcberlege, ob du die Rolle so noch spielen kannst und dies m\u00f6chtest, wenn du dich selbst nun mit anderen Augen siehst. Das Bewusstwerden der <em>Rollenspiele<\/em> versetzt dich in die Lage, dein Leben anders und vor allem bewusster zu leben. Sieh dein Lebensumfeld mit anderen Augen; du wirst erstaunt sein oder dich vielleicht sogar am\u00fcsieren, wie andere Menschen denken und handeln (m\u00fcssen). Wenn du so weit im Denken bist, dann hast du die F\u00e4den, an denen du wie eine Marionette h\u00e4ngst, erfolgreich zerschnitten.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align:justify;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Ella Kensington: <em>Die 7 Botschaften unserer Seele<\/em>, 1. Auflage, Wilhelm Goldmann Verlag M\u00fcnchen, S. 50 &#8211; 55<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a>Ende des Abschnittes, auf welchen Bezug genommen wurde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Menschen spielen in ihrem Leben verschiedene Rollen und glauben, sie seien diese Rolle, die sie verk\u00f6rpern. Warum spielen sie \u00fcberhaupt solche Rollen? Ich will dies beantworten. Zun\u00e4chst bitte ich dich aber, meinen fr\u00fcheren Blogeintrag zu lesen. Ich hatte dort schon etwas zu Reinkarnation und Trennung von K\u00f6rper und Geist erl\u00e4utert. 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